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Geburtsüberwachung

Wichtig für die Ferkel …

Eine gute Geburtsüberwachung beim Schwein ist sehr wichtig, denn die ersten Lebensstunden eines Ferkels entscheiden über dessen Entwicklung und seine Vitalität. Wenn ein Ferkel geboren wird, senkt sich die Körpertemperatur sehr schnell ab (zum einen ist das Ferkel nass und zum anderen ist die Umgebungstemperatur deutlich kühler als die Temperatur im Mutterleib). Somit muss das Ferkel so schnell wie möglich Milch zu sich nehmen, damit es die Körpertemperatur halten kann und um über die Kolostrum Milch wichtige Abwehrstoffe zu erhalten. Ansonsten sinkt die Chance zum Überleben schnell. Der Weg zum Gesäuge ist nicht ganz einfach und braucht viel Energie vom Ferkel. Durch regelmäßige Kontrollen bei der Geburt kann der Bauer neugeborene Ferkel direkt ans Gesäuge ansetzen und ihnen so den Weg ersparen. Zudem kann es immer wieder vorkommen, dass ein Ferkel in der Nachgeburt geboren wird und kann so durch eine Kontrolle gerettet werden.

Warum wissen Ferkel, wo es Milch gibt?

Es ist faszinierend, dass neugeborene Ferkel eine unglaubliche Motivation und Ausdauer haben, das Gesäuge zu finden. Man hat herausgefunden, dass Ferkel nach der Geburt nach etwas weichem und warmen suchen. Sobald sie das erste Mal getrunken haben, haben sie gelernt, wo es Milch gibt.

… und das Mutterschwein

Geburtsüberwachungen sind aber ebenso wichtig für die Sauen. Es kommt leider ab und zu auch zu Schwergeburten, wo eine regelmässige Kontrolle unumgänglich ist und frühzeitig eingegriffen werden sollte. Wenn der Abstand zwischen Ferkeln mehr als 30-40 Minuten beträgt oder die Geburt schon mehr als 4 h andauert, sollte die geburtshilfliche Untersuchung durchgeführt werden. Denn eine lange Geburt ist nicht nur für die Sau ermüdend, sondern die Vitalität der noch ungeborenen Ferkel nimmt durch Sauerstoffmangel ab und es kommt zu mehr Totgeburten.

Was muss ich beachten bei einer geburtshilflichen Untersuchung?

Wichtig ist, dass der Eingriff unter strikten Hygienemaßnahmen durchgeführt wird. Wir verwenden jeweils Einweghandschuhe. Man kann aber auch nur die Arme und Hände gründlich mit Seife waschen. Der Eingriff muss sehr vorsichtig durchgeführt werden, das heißt mit zusammengepressten Fingern und stets mit einem Blick auf die Sau. Bei Jungsauen ist es von Vorteil, wenn der Eingriff von jemandem durchgeführt wird, der nicht sehr dicke Arme hat, denn der ganze Geburtskanal ist oft noch sehr schmal. Hat man ein Ferkel ertastet und ergriffen, so kann man das Ferkel nun im Einklang mit den Wehen der Sau nach draußen ziehen.

 

Schlussendlich gibt es aber nichts Schöneres, als reibungslose Geburten, gesunde Sauen und fitte Ferkel!

 

Viele Grüße vom Sonnenhof, die Ruckli Juniors

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