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Gemeinsam für Pferdegerechten Sport

Tierschutz und Pferdesport – geht das? Oder anders gesagt: Kann Sport pferdegerecht sein? Am Workshop «Pferdegerechter Sport» befassten sich zahlreiche Exponenten aus verschiedenen Sparten mit genau diesen Themen. Besonders erfreulich: Die Diskussionen verliefen lösungsorientiert und mit gegenseitigem Respekt. Es war deutlich zu spüren: Den Teilnehmern des vom Schweizer Tierschutz STS unter der Leitung von Sandra Schaefler organisier- ten Workshops ging es um eine wichtige Sache. Nämlich darum, sich weiterzubilden im Sinne und zum Wohle des Pferdes – und ei- nen anderen Blickwinkel zuzulas- sen. Die ers te Referentin, Dr. Barbara Gorsler (Dressurrichte- rin und Managementtrainerin), brachte es auf den Punkt: «Leistungssport mit Pferden ist vertretbar – mit einem geeigneten Pferd auf der Basis einer feinen Abstimmung.» Weiter führte sie aus, dass Pferd und Mensch grundsätzlich zwei verschiedene Welten seien. «Weil wir aber das Pferd von uns abhängig gemacht haben, tragen wir eine grosse Verantwortung für die Haltung, im Umgang und beim Reiten.» Die GP-Richterin ging auch auf das pferdegerechte Reiten, die Auswahl des geeigneten Pferdes, die Anforderungen an Reiter und Trainer und die Ausbildungsskala ein. Auch die Rolle des Richters und die neu eingeführte Kontrolle auf dem Abreitplatz sprach Gorsler an. 

Konstruktive Gespräche Jeweils im Anschluss an jeden Block hatten die Workshop-Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen, was gerne benutzt wurde. Sacha Jacqueroud, der gekonnt und mit dem nötigen Fachwissen als Moderator durchs Programm führte, wusste die Gespräche stets in gute und konstruktive Bahnen zu lenken. Die Ausführungen von Barbara Gorsler konnten danach in der Praxis beobachtet und vertieft werden. Auf den Reitanlagen der Familien Fluri und Friesecke gab es jeweils praxisbezogene Reit- blöcke. Den Anfang machten die Dressurreiterinnen Rébecca Lüthi auf Weltpunkt und Schweizermeisterin Birgit Wientzek Pläge auf Dolce Vita. Kommentiert von Barbara Gorsler zeigten sie, wie ihre Pferde korrekt aufgewärmt und auf Lektionen bis zur Kategorie S vorbereitet werden. 

Gleich darauf übernahm Thomas Fuchs, Trainer des Schweizer Nationalkaders Springen, das Mikrofon. Gemeinsam mit Reiterin Stefanie Lauber und Nachwuchspferd Ghost de Reville kommentierte Fuchs eine Trainingslektion und hielt unmissverständlich fest: «Wir müssen die Pferde auf unsere Seite bringen. Sie müssen motiviert mit uns mitarbeiten und verstehen, was wir von ihnen wollen.» Dr. Marco Hermann, langjähriger Präsident der Veterinärkommission des SVPS und internationaler Turniertierarzt, beleuch- tete in seinem Referat die Organisation des Pferdesportes, den Turnierablauf aus der Sicht eines Pferdes, das Leben und die Karriere eines Sportpferdes sowie mögliche Verletzungen. Auch Pferde auf unserer Seite haben Gleich darauf übernahm Thomas Fuchs, Trainer des Schweizer Nationalkaders Springen, das Mikrofon. Gemeinsam mit Reiterin Stefanie Lauber und Nachwuchspferd Ghost de Reville kommentierte Fuchs eine Trainingslektion und hielt unmissverständlich fest: «Wir müssen die Pferde auf unsere Seite bringen. Sie müssen motiviert mit uns mitarbeiten und verstehen, was wir von ihnen wollen.» Dr. Marco Hermann, langjähriger Präsident der Veterinärkommission des SVPS und internationaler Turniertierarzt, beleuchtete in seinem Referat die Orga- nisation des Pferdesportes, den Turnierablauf aus der Sicht eines Pferdes, das Leben und die Kar- riere eines Sportpferdes sowie mögliche Verletzungen. Auch Pferden eindrücklich einen Einblick in die Welt des Reiningsports. Grossartiger Höhe- und Schlusspunkt war Annika Riggenbachs De- monstration, wie sie mit ihrem Pferd Franz nur mit Halsring saubere Zweiertempi und einen lupenreinen Spin hinlegte. Sowohl Franz Häfliger (Chef Wettkampfsport SVPS) als auch Sacha Jacqueroud und Sandra Schaefler zogen in ihren Schluss- worten ein positives Fazit und alle waren sich einig: «Nun müssen die Reden zu Taten werden.»

Fotos von Katja Stuppia

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