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Reiten mit Halsring

Ein Pferd nur mit Halsring reiten zu können ist ein wunderschönes Gefühl. Ein Gefühl von Freiheit und Harmonie.

 

Reiten mit Halsring ist eine gute Überprüfung wie zügelunabhängig jemand reitet. Der Sitz wird beim Halsringreiten  zum wichtigsten Hilfsmittel. Hier zeigt sich oft, wie klar die Hilfen des Reiters beim Pferd ankommen und wie gut das Pferd diese Hilfen versteht.

Die Kooperationsbereitschaft des Pferdes ist beim Halsringreiten enorm wichtig. Mit dem Halsring kann man kein Pferd zu einer Lektion zwingen. Funktioniert das Halsringreiten sehr gut, ist das auch ein Zeichen dafür, dass das Pferd gerne und freiwillig mitarbeitet.

 

Die Voraussetzungen für Pferd und Reiter

 Um mit dem Halsringreiten beginnen zu können, braucht der Reiter einen zügelunabhängigen Sitz. Das bedeutet, dass der Reiter seine Hilfen durch den Sitz vermittelt. Um dem Pferd eine verständliche Hilfengebung zu vermitteln, braucht der Reiter einen ausbalancierter Sitz und ein gutes Gleichgewicht.

 

Bevor man mit dem Halsringreiten beginnt, sollte ein Pferd mindestens die Grundausbildung beendet haben und zügelunabhängig geritten werden können. Eine Lektion wird erst am Halsring geritten, wenn diese mit der normalen Zäumung, ob mit Gebiss oder ohne, gut funktioniert.

 

Der Halsring

Auch beim Halsring gibt es viele verschiedene Modelle. Ich persönlich bevorzuge eine eher starre Ausführung. Dieses Modell lässt sich präziser einsetzen und somit genauere Signale geben. Zu Beginn ist es natürlich sinnvoll, die normale Zäumung anzulegen und die Zügel locker zu lassen. So kann der Reiter jederzeit in die Zügel greifen. Dies gibt dem Reiter und dem Pferd anfangs Sicherheit.

 

Gerte 

Die Gerte dient als Touchierhilfe. So kann gezielt eine bestimmte Stelle am Pferd touchiert werden. Die Gerte sollte mind. 1.20 m lang sein.

 

Der Reitersitz

Der Reitersitz ist die wichtigste Verbindung zum Pferd.

Das Reitergewicht wird immer in die Richtung verlagert, in die sich das Pferd bewegen soll. Darauf reagiert das Pferd von Natur aus. Beispiel am Menschen: Sie tragen jemanden auf den Schultern und gehen vorwärts. Diese Person lehnt sich nun auf die linke Seite. In welche Richtung werden Sie automatisch gezogen? Genau nach links. Dies ist beim Pferd genau gleich. Der Oberkörper des Reiters bleibt dabei aber schön gerade.

Die meisten Pferde passen sich der Haltung des Reiters an.

Auf der Volte sollte die innere Schulter weiter hinten sein als die Äussere. Die innere Hüfte sollte allerdings weiter vorne sein, als die äussere Hüfte.

Die Schultern und Hüfte des Reiters und des Pferdes sollten parallel verlaufen.

 

Die Hilfengebung

 

Je genauer der Reiter die Hilfen gibt, desto feiner können sie sein. Jede Bewegung, die der Reiter auf dem Pferd macht, hat für das Pferd eine Bedeutung und verlangt vom Pferd eine Reaktion.

Die Hilfen sollten immer so fein wie möglich gegeben, aber so stark wie nötig. Der Blick des Reiters zeigt immer in die Richtung in die man Reiten will.

Die Reiterschenkel sollen ruhig am Pferd liegen, dabei ist der innere Schenkel etwas weiter vorne als der Äussere. So unterstützt der Reiter das Pferd in der Biegung und kontrolliert die Hinterhand.

Die Hände sollen ruhig getragen werden. Die Hände werden an der Zäumung anders getragen als am Halsring. Zu Beginn kann der Halsring mit beiden Händen getragen werden. Später sollte der Halsring immer mit der äusseren Hand gehalten werden. Dies ergibt eine gute Haltung des Oberkörpers. Die äussere Schulter kommt so automatisch mehr nach vorne. Der Halsring kann von oben oder von unten gegriffen werden.

Wird der Halsring von oben aus gehalten, können Sie Ihren kleinen Finger unter den Halsring legen. So können Sie leicht nach vorne drücken, um so die Stellung zu unterstützen. Dies ist die normale Handhabung des Halrings.

Werden mit dem Halsring Seitengänge geritten, greifen Sie den Halsring von unten. Mit dieser Technik können Sie innen an der Schulter einwirken und gleichzeitig an der äusseren Schulter etwas weiter vorne Druck ausüben.

 

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