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Schwanzbeissen - eine grosse Herausforderung

Schwanzbeissen ist ein weiterverbreitetes Problem in der Schweinehaltung. Neben wirtschaftlichen Einbussen durch verminderte Leistung der Tiere und Abzüge am Schlachthof, ist es insbesondere ein schwerwiegendes Tierwohl Problem. Neben dem Schmerz beim Reinbeissen, kann Schwanzbeissen auch zu Entzündungen und Infektionen führen. Schwanzbeissen ist eine grosse Herausforderung in der Schweinehaltung, weil es sich um ein multifakorielles Problem handelt. Das heisst, es spielen viele Faktoren (wie zum Beispiel Klima, Luftqualität, Fütterung, Buchtenausgestaltung, Beschäftigungsmaterial,…) zusammen. Somit ist es oft schwierig eine einzige Ursache herauszufinden.

Im Gegensatz zu vielen Ländern ist es in der Schweiz, sowie auch in Finnland, Schweden und Norwegen, verboten die Schwänze der Ferkel zu coupieren. Grundsätzlich sollte die Haltung der Schweine so optimiert werden, damit das Risiko von Schwanzbeissen möglichst gesenkt wird, zum Beispiel durch verbesserte Luftqualität, Beschäftigungsmaterial etc. Bezüglich Beschäftigunsmaterial ist es wichtig, dass es das Interesse der Schweine dauerhaft weckt, fressbar, kaubar, wühlbar und veränderbar ist und nicht mit Kot verschmutzt ist. Ganz gut bewährt sich eine Raufe mit Stroh/Heu oder weiches Holz, welches verbissen werden kann.

Falls Schwanzbeissen aber trotzdem auftreten sollte, ist es wichtig, sofort zu handeln. Gerade an hitzigen und schwülen Sommertagen kommt es auch bei uns auf dem Betrieb vor, dass in einer Bucht Schwanzbeissen ausbricht. Meist hört man es durch unregelmässiges Quitschen aus der Bucht und erkennt es durch die eingezogenen Schwänze. Sofort geben wir frisches Gras oder Silage als Beschäftigung in die Bucht, um den Fokus auf etwas Neues zu ziehen. Zudem suchen wir den „Beisser“ in der Bucht und nehmen ihn aus der Bucht.

Ein Erfolgsrezept gibt es aber bei Schwanzbeissen nicht, da jeder Betrieb eine andere Ausgangslage hat. Wichtig ist es aber, dass man ständig versucht, mögliche Ursachen auszuschalten.

Gruss vom Hof Ruckli, Antonia

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